Kein Atomstrom, kein Strom aus Kohle- oder Ölkraftwerken

Sauber Strom aus sauberen Quellen

Ökostrom+ Strom wird nach harten Kriterien ausgesucht:

1. achten wir auf den größtmöglichen Anteil aus Neuanlagen

2. achten wir auch darauf, dass Ihr gutes Geld in gute Hände gerät:
So stammt nicht nur der Strom für Ökostrom+  sondern der gesamte Strom unserer Kooperationspartnerin EWS ausschließlich von unabhängigen Erzeugern, die keine Kapitalbeteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern oder deren Tochterunternehmen haben.



Herkunftsnachweis

Ökostrom+ Mix 2014
100 % Wasser- und Windkraft
74 % davon aus Neuanlagen*
  

*Kriterium des Ökoinstitut für Neuanlagen: Anlagen sind zum Zeitpunkt der Versorgungsaufnahme nicht älter als 6 Jahre

Nachfolgend die individuelle Stromkennzeichnung unserer Kooperationspartnerin EWS im Vergleich zum Bundesdurchschnitt:

Zeitraum für obige Angaben 1.1. - 31.12.2014
Dies ist eine Information gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005, geändert 2011 für alle von der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH belieferten Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden.
Der TÜV Nord überprüft jährlich die hier gemachten Angaben.

Strommix 2015/2016 
Auch 2015/2016 enthält Ökostrom+ entsprechend 100% regenerative Energien aus Anlagen unabhängiger Erzeuger!, mit einem sehr hohen Anteil an Neuanlagen, Atom-, Öl- und Kohlestrom sind selbstverständlich ausgeschlossen.

Datenquelle für Bundesdurchschnitt: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

 



Persönliche Umweltbilanz

Transparenz



Ökostrom+ Stromherkunft – Kraftwerke 2016 

Wie in den Vorjahren besteht unser Strom zu 100 % aus Erneuerbaren Energien: Windkraftanlagen aus Österreich und Deutschland, Wasserkraft aus Norwegen/Schweden, und erstmals auch Solarenergie aus Deutschland. 

Was macht Ökostrom zu „gutem“ Ökostrom mit „ökologischem Mehrwert“?
Dabei ist es erst einmal egal, aus welchem europäischen Land der Strom bezogen wird, sofern es eine Anbindung zum Europäischen Netz gibt. Stammt die als Ökostrom verkaufte Energie aus bereits lange bestehenden Wasserkraftwerken, so leistet dieser Strom keinen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien, er hat also keinen ökologischen Mehrwert. Da ist es dann ganz egal, ob diese alten Kraftwerke in Deutschland stehen oder in Österreich oder Skandinavien – der vorhandene Strom wird einfach nur anders verteilt, den Ökostromkunden wird der „saubere Strom“ zugeschrieben, den anderen Kunden der „schmutzige Strom“.
Da die deutschen Wasserkraftwerke fast durchweg alte Kraftwerke sind – sieht man mal von den EEG-Wasserkraftwerken ab, die nicht direkt an die Kunden vermarktet werden – stammt der Strom für Ökostrom+ nicht aus diesen Veteranen. 

Um die ökologische Güte unseres Stromproduktes garantieren zu können, stammt der Strom für Ökostrom+ aus überwiegend Neuanlagen. Der Gesamtstrommix enthält eine Neuanlagenquote von mindestens 70 % - dies übersteigt alle Anforderungen an guten Ökostrom und ist wahrscheinlich der höchste Neuanlagenanteil in einem Ökostromprodukt in Deutschland. Im Rahmen der jährlichen Stromkennzeichnung werden die exakten Zahlen genau überprüft und anschließend veröffentlicht. Wasserkraft-Neuanlagen von unabhängigen Betreibern, ohne jegliche Verflechtungen mit der Atom- und Kohlewirtschaft, befinden sich fast ausschließlich in Skandinavien. 

Darüber hinaus werden mit dem Sonnencent-Förderprogram neue ökologische Stromproduktion und Energieeffizienz gefördert – ein weiterer Beitrag zum ökologischen Mehrwert unseres kooperativen Stromproduktes. Und selbstverständlich baut auch unsere Kooperationspartnerin EWS als Unternehmen neue Solar- und Windkraftwerke in Deutschland – so trägt Ökostrom+ auch hier noch einmal zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und zum Klimaschutz bei. 

Im einzelnen stammt der Strom für unser Ökostromprodukt aus den folgenden Kraftwerken:

38 österreichische Windkraftanlagen, die Standorte sind: Vösendorf (1), Grafenschlag (2), Micheldorf (1), Zwettl (3), Parbasdorf (3), St. Pölten (5), Hagenbrunn (4), Seyring (1), Sey II (1), Sey III (1), Matz (1), Pott (2), Obersdorf (1), Simonsfeld (1), Hipples (7), Höflein (3), Reittern bzw. Gföhl (1). Die Eigentümer der Windkraftanlagen sind Bürgerenergiegesellschaften oder Privatleute. 

Ein Windkraftwerk in Zweifelsheim und zwei Solaranlagen in Alpirsbach und Herdwangen Schönaich, Deutschland. Die Betreiber dieser drei Anlagen sind Privatleute. 

Die Wasserkraft aus Skandinavien stammt aus den folgenden Kraftwerken: Rendalen New Part, Kjosnesfjorden kraftverk, Hissmofors VI, Haukland Kraftstasjon, Misfjord Kraftstasjon, Överdal Kraftverk. Die Anlagen befinden sich alle in der Hand von Kommunen. 

Mit Ökostrom+ können Sie sicher sein:

Reiner Ökostrom ohne Atomkraft

Für unsere Kooperationspartnerin EWS - entstanden aus einer Elterninitiative im Schwarzwaldstädtchen Schönau nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl - ist es genauso wie für uns Ehrensache, nicht eine einzige kWh Atomstrom abzunehmen und zu verkaufen.

Kein Cent in die Taschen der Atomkonzerne

Bei Ökostrom+ verdienen keine Atomkraftwerksbetreiber an der Stromerzeugung mit! Ökostrom+ bezieht grundsätzlich nur Strom von Stromproduzenten, die ohne Beteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern oder deren Tochtergesellschaften sind. Jede Stromrechnung deren Geld nicht mehr den Gewinnen der großen Stromkonzerne und ihren Tochtergesellschaften dient, ist ein Druckmittel mehr mit dem wir als Bürger für ein umdenken und umlenken sorgen können.

70% - 100% Strom aus neuen Ökostromkraftwerken

Bester Ökostrom

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom!
Strom aus alten Wasserkraftwerken z.B. bewirkt keinerlei Veränderung für die Energiewende. Die hochwertigen Ökostromsiegel verlangen deshalb einen Mindestanteil von 30% Strom aus Kraftwerken die nicht älter als 6 Jahre sind. 
Ökostrom+ übererfüllt mit einem Anteil von 70% bis 100% Ökostrom aus neuen Kraftwerken die höchsten Anforderungen der Ökostromsiegel.
Darüber hinaus fördert Ökostrom+ mit dem im Strompreis enthaltenen Sonnencent den Bau neuer Gemeinwohl orientierter Ökostromkraftwerke.

KLEINE ÖKOSTROMKUNDE

Strom aus einem alten Laufwasserkraftwerk bringt viel Geld für den Betreiber aber keinerlei Beitrag zu einer Veränderung der Energieerzeugung. Trotz alle dem wird solcher "Bestandsstrom" in großen Mengen als Ökostrom verkauft. Immer häufiger mit, für den Energiewendebeitrag des Strom irrelevanten Kategorieren wie "regionales Wasserkraftwerk" oder "Wasserkraft aus Deutschland", deren Aufgabe vor allem darin besteht, Sie vom Alter der Anlage abzulenken.

Wollen Sie mit ihrem Ökostrom einen echten Beitrag zur Energiewende leisten ? Dann achten Sie vor allem auch auf den Anteil "Öko"strom der aus alten Wasserkraftwerken stammt. Je höher dieser Anteil ist desto kleiner ist dessen Beitrag zur Energiewende ! 
Finden Sie keine eindeutigen Angaben zum Alter der Anlagen und/oder dem Stromanteil aus diesen, so können Sie in der Regel sicher sein, dass es sich im Strom aus alten Wasserkraftwerken handelt der hier als "Ökostrom" vermarktet wird.

 

 

Neubau von Gemeinwohl-Ökostrom-Kraftwerken

Mindestvoraussetzung für einen hochwertigen Ökostrom ist es, dass dieser
1. vollständig mit umweltfreundlichen Energiequellen erzeugt wird und
2. zu mindestens 1/3 aus neuen Ökostromkraftwerken stammt, die nicht älter als 6 Jahre sind.

Ökostromtarife höchster Qualität garantieren zusätzlich das ein festgelegter Anteil des Strompreises in den Bau neuer Ökostromkraftwerke investiert wird. Dieser Strompreisanteil wird in der Regel als "frisches" Kapital des Ökostromanbieters für den Bau neuer Kraftwerke im Besitz des Ökostromanbieters genutzt.

Das heißt: der vom Kunden freiwillig für die Energiewende bezahlte (Auf)Preisanteil wird i.d.R. als Geschenk von zusätzlichem Kapital an die Aktionäre, Genossen, Gesellschafter des Ökostromanbieters behandelt.
Im Gegensatz dazu wird der im EWS Ökostrom+ Tarif enthaltenen Sonnencent  - als Zustiftungsmittel an die Klimaschutz+ Stiftung -  zu 100% in den Bau neuer Ökostrom-Kraftwerke investiert, deren Investitionsmittel und Gewinne im zweiten Schritt vollständig an gemeinnützige Initiativen und Projekte ausgeschüttet werden.

Und Sie als Ökostrom+ Kunden bestimmen mit, welche Projekte mit den jährlichen Ausschüttungsmitteln gefördert werden.  

100% Gewinn für alle

Um eine möglichst hohe ökologische und soziale Rendite zu erzielen  - anders gesagt eine möglichst hohe jährliche Ausschüttungssumme zur Förderung gemeinnütziger Projekte -  stellen die Ökostrom+ Kunden und Klimaschutz+ Stifter nicht nur den erwirtschafteten Gewinn ( jährlich rund 3% bis 5%) zur Förderung gemeinnütziger Projekte zur Verfügung sondern zusätzlich auch den jährlichen Rückfluß der investierten Mittel in Höhe von jährlich 5% der investierten Mittel (Sonnencent und Zustiftungen). Wie das geht, ist hier in 8 Bildern erklärt.

Frischer Wind aus der Steck-dose - eine Reportage youtube

Ja, ich will wechseln & fördern