Die Menschen hinter Ökostrom+ machen den Unterschied

Für eine Atomstrom freie demokratische Energiewende

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegründet, entwickelten sich die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) rasch zu einem bürgerschaftlichen Unternehmen, das neben Atomausstieg und Klimaschutz die Dezentralisierung und Demokratisierung der Energiewirtschaft mit aller Kraft vorantreibt.

Ursula Sladek

Trägerin des Goldmann Awards 2011 (auch Grüner Nobelpreis genannt), für ihr unermüdliches Engagement für die Energiewende und die Demokratisierung der Energieerzeugung.

Ursula Sladek, Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mutter von 5 Kindern, die bei ihrem Engagement für eine atomstromlose und klimafreundliche Energieversorgung eine wichtige Motivation bilden. Die EWS sind aus einer Bürgerbewegung nach Tschernobyl hervorgegangen, die mit Zähigkeit, Ausdauer und Geld das örtliche Stromnetz von einem Atomkraftwerksbetreiber frei gekauft hat. Ursula Sladek ist als Geschäftsführerin der EWS der Garant, dass die Visionen der Bürgerbewegung auch im Geschäftsalltag Bestand haben und die schwierige Aufgabe, ökologische Ziele und ökonomische Zwänge miteinander zu vereinbaren, gemeistert wird.

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Dr. Michael Sladek

Landarzt und Urgestein der Schönauer Stromrebellen. 

Michael Sladek Arbeit seit 1977 als Arzt in Schönau, ist der wichtigste ehrenamtliche Mitarbeiter der Elektrizitätswerke Schönau "des einzigen demokratisch legitimierten Energieversorgers in Deutschland" und Mitglied im Gemeinderat der Stadt Schönau

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Martin Halm

Martin Halm, gelernter Starkstromelektriker und Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH  kam 1997, dem Jahr als die "Schönauer Stromrebellen" das Stromnetz ihrer Stadt in die eigene Regie übernahmen, nach Schönau und zeichnete damals für die technische Seite der Netzentkopplung verantwortlich.

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Sebastian Sladek

Sebastian Sladek, Sohn von Ursula und Michael Sladek, Stromrebell der zweiten Generation ist nach einem Studium der klassischen Archäologie heute als Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH im täglichen Einsatz für die demokratische Energiewende von unten.

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... und das Team der Energierevolutionäre :-)

Beharrlich und konsequent: die Energiewende im Herzen


Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind etwas Besonderes unter den Öko-Stromanbietern. 

Aus einer Bürgerinitiative entstanden sind die EWS heute in genossenschaftlichem Besitz. Die EWS setzen nicht auf maximalen Gewinn, sondern investieren in eine nachhaltige Energieversorgung, beraten und unterstützten Bürger- und Umweltinitiativen, entwickelen mediale Kampagnen, geben die größte Energiesparbroschüre heraus und helfen Kommunen, die ihre Stromnetze unabhängig und bürgernah betreiben wollen.
Den Menschen hinter den EWS liegt die Energiewende am Herzen und sie leben dies beharrlich und konsequent.

1986 begann eine Elterninitiative im Schwarzwaldstädtchen Schönau nach dem GAU von Tschernobyl mit dem Kampf gegen die Atomenergie. Da der örtliche Netzbetreiber die Aktivitäten der Bürger, (z.B. Energieeinsparberatung, die Förderung umweltschonender Stromerzeugungsanlagen u.a.), ständig behinderte, entstand der Entschluss, das örtliche Stromnetz zu kaufen und so die Rahmenbedingungen zukünftig selbst bestimmen zu können. 

Weder durch zwei zu gewinnende Bürgerentscheide noch durch überhöhte Forderungen in Millionenhöhe ließen sich die für eine atomkraftfreie Zukunft kämpfenden Bürger - von der Hausfrau über den Landarzt bis zum Lehrer - abschrecken.

1997 – einmalig in Deutschland – übernahm die Bürgerinitiative das örtliche Stromnetz und die Versorgung ihrer Gemeinde. Fast liebevoll berichtete die Presse damals von den „Schönauer Stromrebellen“, im siegreichen Kampf „David gegen Goliath“. Der Sieg der Schönauer Bürger gegen die Atomlobby wurde bundesweit bejubelt.

1998 - der deutsche Strommarkt wurde liberalisiert - folgte der nächste Schritt. Die EWS kündigten den bestehenden Stromlieferungsvertrag und belieferten künftig alle Schönauer Stromkunden nur noch mit Strom aus regenerativen Energien und Kraftwärmekopplung. Der gesamte Ort Schönau war atom- und kohlestromfrei.

1999, - auch für Haushaltskunden wurde die freie Wahl des Stromversorgers möglich - begannen die EWS auch bundesweit Kunden mit sauberem Strom versorgen.

Heute versorgen die EWS über 100.000 Kunden mit Ökostrom und die Initiatoren wurden mit zahlreichen Preisen geehrt wie beispielsweise: WWF-Umweltpreis (1996), Nuclear-Free Future Award (1999), Bundesverdienstkreuz am Bande (2004), Deutscher Gründerpreis (2007) und dem sogenannten "grünen Nobelpreis" 2011.

Sie wollen die Menschen kennenlernen, die hinter den EWS stehen. Reisen Sie in den Schwarzwald und besuchen Sie die EWS.   
Bis dahin geht's auch mit einem virtuellen Besuch mit dem Filmbericht über die Geschichte der Schönauer Stromrebellen auf Youtube:
Das Schnönauer Gefühl, Teil 1
Das Schnönauer Gefühl, Teil 2
Das Schnönauer Gefühl, Teil 3
Das Schnönauer Gefühl, Teil 4
Das Schnönauer Gefühl, Teil 5
Das Schnönauer Gefühl, Teil 6

oder Sie bestellen sich die DVD des Films kostenlos per Mailbestellung beim Förderverein für umweltfreundliche Stromverteilung und Energieerzeugung Schönau im Schwarzwald e.V. (FuSS e.V.).

 

Mit Ökostrom+ können Sie sicher sein

Reiner Ökostrom ohne Atomkraft

Für unsere Kooperationspartnerin EWS - entstanden aus einer Elterninitiative im Schwarzwaldstädtchen Schönau nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl - ist es genauso wie für uns Ehrensache, nicht eine einzige kWh Atomstrom abzunehmen und zu verkaufen.

Kein Cent in die Taschen der Atomkonzerne

Bei Ökostrom+ verdienen keine Atomkraftwerksbetreiber an der Stromerzeugung mit! Ökostrom+ bezieht grundsätzlich nur Strom von Stromproduzenten, die ohne Beteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern oder deren Tochtergesellschaften sind. Jede Stromrechnung deren Geld nicht mehr den Gewinnen der großen Stromkonzerne und ihren Tochtergesellschaften dient, ist ein Druckmittel mehr mit dem wir als Bürger für ein umdenken und umlenken sorgen können.

70% - 100% Strom aus neuen Ökostromkraftwerken

Bester Ökostrom

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom!
Strom aus alten Wasserkraftwerken z.B. bewirkt keinerlei Veränderung für die Energiewende. Die hochwertigen Ökostromsiegel verlangen deshalb einen Mindestanteil von 30% Strom aus Kraftwerken die nicht älter als 6 Jahre sind. 
Ökostrom+ übererfüllt mit einem Anteil von 70% bis 100% Ökostrom aus neuen Kraftwerken die höchsten Anforderungen der Ökostromsiegel.
Darüber hinaus fördert Ökostrom+ mit dem im Strompreis enthaltenen Sonnencent den Bau neuer Gemeinwohl orientierter Ökostromkraftwerke.

KLEINE ÖKOSTROMKUNDE

Strom aus einem alten Laufwasserkraftwerk bringt viel Geld für den Betreiber aber keinerlei Beitrag zu einer Veränderung der Energieerzeugung. Trotz alle dem wird solcher "Bestandsstrom" in großen Mengen als Ökostrom verkauft. Immer häufiger mit, für den Energiewendebeitrag des Strom irrelevanten Kategorieren wie "regionales Wasserkraftwerk" oder "Wasserkraft aus Deutschland", deren Aufgabe vor allem darin besteht, Sie vom Alter der Anlage abzulenken.

Wollen Sie mit ihrem Ökostrom einen echten Beitrag zur Energiewende leisten ? Dann achten Sie vor allem auch auf den Anteil "Öko"strom der aus alten Wasserkraftwerken stammt. Je höher dieser Anteil ist desto kleiner ist dessen Beitrag zur Energiewende ! 
Finden Sie keine eindeutigen Angaben zum Alter der Anlagen und/oder dem Stromanteil aus diesen, so können Sie in der Regel sicher sein, dass es sich im Strom aus alten Wasserkraftwerken handelt der hier als "Ökostrom" vermarktet wird.

 

 

Neubau von Gemeinwohl-Ökostrom-Kraftwerken

Mindestvoraussetzung für einen hochwertigen Ökostrom ist es, dass dieser
1. vollständig mit umweltfreundlichen Energiequellen erzeugt wird und
2. zu mindestens 1/3 aus neuen Ökostromkraftwerken stammt, die nicht älter als 6 Jahre sind.

Ökostromtarife höchster Qualität garantieren zusätzlich das ein festgelegter Anteil des Strompreises in den Bau neuer Ökostromkraftwerke investiert wird. Dieser Strompreisanteil wird in der Regel als "frisches" Kapital des Ökostromanbieters für den Bau neuer Kraftwerke im Besitz des Ökostromanbieters genutzt.

Das heißt: der vom Kunden freiwillig für die Energiewende bezahlte (Auf)Preisanteil wird i.d.R. als Geschenk von zusätzlichem Kapital an die Aktionäre, Genossen, Gesellschafter des Ökostromanbieters behandelt.
Im Gegensatz dazu wird der im EWS Ökostrom+ Tarif enthaltenen Sonnencent  - als Zustiftungsmittel an die Klimaschutz+ Stiftung -  zu 100% in den Bau neuer Ökostrom-Kraftwerke investiert, deren Investitionsmittel und Gewinne im zweiten Schritt vollständig an gemeinnützige Initiativen und Projekte ausgeschüttet werden.

Und Sie als Ökostrom+ Kunden bestimmen mit, welche Projekte mit den jährlichen Ausschüttungsmitteln gefördert werden.  

100% Gewinn für alle

Um eine möglichst hohe ökologische und soziale Rendite zu erzielen  - anders gesagt eine möglichst hohe jährliche Ausschüttungssumme zur Förderung gemeinnütziger Projekte -  stellen die Ökostrom+ Kunden und Klimaschutz+ Stifter nicht nur den erwirtschafteten Gewinn ( jährlich rund 3% bis 5%) zur Förderung gemeinnütziger Projekte zur Verfügung sondern zusätzlich auch den jährlichen Rückfluß der investierten Mittel in Höhe von jährlich 5% der investierten Mittel (Sonnencent und Zustiftungen). Wie das geht, ist hier in 8 Bildern erklärt.

Frischer Wind aus der Steck-dose - eine Reportage youtube

Ja, ich will wechseln & fördern