Life-Giving Forest

UN-Millenniumsziele

Life-Giving Forest

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Der von Freiburger Studierenden gegründete Verein "Life-Giving Forest e.V." pflanzt zusammen mit Menschen mit Behinderung auf den Philippinen tropischen Mischwald. Das Ziel: Eine inklusive Gesellschaft, gesunder Wald und nachhaltige Arbeitsplätze. Ein vielschichtiger Jungwald wächst seit 2011 im Pilotprojekt bei der Genossenschaft SAFRA-ADAP MPC in San Francisco, Agusan del Sur, Philippinen. ...

Projektbeschreibung

Über Life-Giving Forest e.V.
Life-Giving Forest e.V. wurde am 08.10.2011 um 18 Uhr in Freiburg im Breisgau von sieben engagierten jungen Menschen gegründet. Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen auf den Philippinen bringen Sie ihr Einstiegsprojekt „Das SAFRA-ADAP Tree-Growing Project“ auf den Weg. Dort setzen sie sich für den Umwelt- und Naturschutz, die Armutsbekämpfung und die Völkerverständigung zwischen den Philippinen und Deutschland ein. Life-Giving Forest e.V. organisiert die nötigen Mittel für das Projekt und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Spenden von Firmen und aus dem privaten Bereich, Gelder von Stiftungen und Benefizveranstaltungen sind die Quellen.

Die Vision für Life-Giving Forest
Wir sehen eine Welt, in der alle Menschen ihre Bedürfnisse durch einen weitsichtigen und respektvollen Umgang mit der belebten und unbelebten Natur decken können.

Die Entstehung und Entwicklung des Projektes
Viele „Zufälle“ bestimmten die Entstehung dieses Projektes.
1. Auf den Philippinen wurde ein Gesetz erlassen, dass bestimmte, dass zukünftig keine offenen Müllhalden mehr bestehen durften.
2. Der Verantwortliche vor Ort, Renato Navarro plante die noch offene Fläche der Müllhalde mit schnell-wachsenden Plantagenhölzern zu bepflanzen.
3. Gleichzeitig suchte die Genossenschaft von Menschen mit Behinderung, SAFRA-ADAP, deren Grundstück an das der Müllhalde anschloss, eine nachhaltige Quelle von Holz für ihre Schreinerei , sowie eine Möglichkeit den Gestank der Müllhalde zu reduzieren und das umgebende Land wieder nutzbar zu machen.
4. Zufällig hatte Silvia Hämmerle in Deutschland bei Herrn Professor Spiecker in der Uni Freiburg eine Vorlesung zur Wertholzproduktion gehört.
5. Sie erzählte ihrem Vater Peter Hämmerle, von den Potentialen der Werthölzer. Dieser arbeitet seit 20 Jahren mit Menschen mit Behinderungen auf den Philippinen. Peter Hämmerle kombinierte die Wünsche und Bedürfnisse von SAFRA-ADAP mit den Träumen und Theorien seiner Tochter.

Im März 2010 trafen SAFRA-ADAP und Silvia Hämmerle erstmals aufeinander. Die potentielle Fläche wurde begutachtet und lokale Experten wurden in die Planung involviert. Gemeinsam wurde eine Idee der nachhaltigen Waldwirtschaft entwickelt.
Erst im März 2011 war es der Studentin möglich, die vorübergehenden Werbematerialien fertigzustellen. Einige Gelder konnten für die ersten Pflanzungen aufgetrieben werden. SAFRA-ADAP führten mit aktiver Unterstützung von Silvia Hämmerle und Renato Navarro die Verhandlungen zwecks der Pachtung der kahlen Flächen.
Nach sechs Wochen zäher Diskussion gelang es SAFRA-ADAP, einen Vertrag mit der Gemeinde zu erstellen. Dieser stellte sieben Hektar Land offiziell der SAFRA-ADAP-Genossenschaft für 50 Jahre zur Verfügung.
Im April 2011 fand die große Eröffnungszeremonie der Aufforstungsfläche statt. Seitdem wurden über 4000 Setzlinge gepflanzt. Im Spätsommer 2011 gründeten sieben Studenten den Verein zur Unterstützung des Projektes.

Was bewirkt das Projekt auf den Philippinen?
Gemeinsam mit den Mitgliedern der Genossenschaft SAFRA-ADAP und einem forstlichen Berater der lokalen Regierung wurde das Projekt zwischen 2010 und 2011 geplant. Bei den Verhandlungen zu der Dauer des Pachtvertrags der Fläche und bei der Bereitstellung der Setzlinge beteiligten sich die Freiburger aktiv an den Verhandlungen. Außerdem stellten Sie wissenschaftliche Hintergründe zur Verfügung und arrangierten Weiterbildungsmöglichkeiten für die Hauptamtlichen vor Ort.
Sie bezahlen die Löhne von vier hauptamtlichen Mitarbeitern, sowie den Materialkosten für die Aufzucht und Pflege der Setzlinge aus Spendengeldern. Bevor sich die Menschen für den Umweltschutz einsetzen können, muss zuerst ihre Grundversorgung gesichert sein. Langfristig sollen die Löhne aus eigenen durch das Projekt erwirtschafteten Mitteln selbst finanziert werden. Hierzu zählt das Einkommen aus Gemüseanbau, Ernten von Früchten, Samen und Holz und Einnahmen durch Ökotourismus.
Vor Ort wurde bereits das Material für zwei Bachelorarbeiten gesammelt. Freiwillige aus Deutschland verbessern den Austausch zwischen den beiden Kulturen und packen vor Ort aktiv mit an.
Youtube-Video über Life-Giving Forest ansehen

Projektträger

Life-Giving-Forest e.V.
Anschrift: Life-Giving-Forest e.V., Schlossgartenstr. 40, 76327 Pfinztal, Deutschland
Sitz: Pfinztal // San Francisco, Agusan del Sur, Philippinen
Ansprechpartner: Silvia Hämmerle,
www.life-giving-forest.de
Gemeinnützigkeitsbescheinigung herunterladen

Nachhaltigkeit

Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass es Ziel des Projektes ist möglichst viele Faktoren zur Verbesserung der Situation von benachteiligten Menschen mit Beiträgen für den Umwelt- und Klimaschutz und aktiver Bildungsarbeit für die nachhaltige Nutzung des Waldes zu vereinen.

Fördermittelverwendung

Fördermittel 20132.142,00 €

Allgemeiner Klimaschutz+ Stiftungstopf1.607,00 €

EWS Teamtopf535,00 €

Fördermittel 2012526,00 €

EWS Teamtopf526,00 €

Projektberichte

01.12.2013

Knapp 25% der Teilnehmer an der Online-Abstimmung zur Vergabe der Fördermittel des allgemeinen Stiftungstopfes gaben dem Projekt Life-Giving-Forest e.V. ihre Stimme und entschieden damit das dieses die Fördermittel 2013 erhält.

Auf der Website des Projektes berichten die Studenten über den Einsatz der ihnen zur Förderung des Projekts zurVerfügung gestellten Mittel.

Nachfolgend die von Life-Giving-Forest e.V. unterzeichnete Vereinbarung zur Vergabe der Fördermittel.

Fürsprecher

Benjamin Brockhaus Benjamin Brockhaus

Benjamin ist Initiator und Primus inter Pares im YFP Team. Aktuell wird seine Arbeit für YFP über das Programm engagement-mit-perspektive gefördert.

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